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über unverdient











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Unverdient dazu gehören...


...ist vielleicht der älteste Traum der Menschen und gilt z.B. heute schon: für Kinder und Haustiere...

einfach dabei sein dürfen, selbstverständlich teil haben. Um sein gutes Leben, seine Anerkennung nicht kämpfen müssen. Mitmachen dürfen ohne Zwang und Bedingungen. Sich seine gesellschaftliche Aufgabe selbstverantwortlich aussuchen können.

Es geht bei diesem Traum nicht nur um die ausreichende Versorgung mit guten Lebensmitteln, und auch nicht nur um eine vernünftige Verteilung. Es geht um die Würde jedes einzelnen Menschen, nicht nach seiner Leistung, seiner Funktion entlohnt und beurteilt zu werden, sondern willkommen zu sein, genau so, wie er ist.

Geht das überhaupt?

Wir wissen es nicht.

Aber wenn, dann wären heute zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte die materiellen Voraussetzungen dafür gegeben - zumindest in unserem reichen Land - und wir könnten den Anfang machen.... und nach 400 Jahren Anstrengung und gegenseitiger Kontrolle die alten Zwänge und Quälereien aufgeben.

Brauchen wir wirklich noch die grausam durchgesetzte Arbeitsdisziplin, die Härte gegen uns selbst und gegen die anderen? Kein Römer hätte sich vorstellen können, ohne Sklaven ein gutes Leben führen zu können, kein König ohne seine Untertanen. Inzwischen wissen wir: es geht! und viel besser als zuvor.

Warum sollten wir nicht heute den Zwang der ewigen Berechnung, das menschenfeindliche Prinzip aufgeben können, dass jeder einzelne sich das Recht auf ein gutes Leben unerbittlich erst verdienen muss?

...frei und würdig zusammenleben... unverdient!


...Und wie kommen wir dort hin?

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Page last modified on 04.08.2011 22:28 Uhr